Bodyweight Exercises Training

G-Flux

von Holger D. am 08.05.2014 in Training

Was ist G-Flux?

Viele Athleten sehen ihren Kalorienverbrauch als gegeben und versuchen, diesen durch die Nahrung entweder zu unterbieten (Kaloriendefizit: Fettabbau) oder zu überbieten (Kalorienüberschuss: Muskelaufbau). Andere ernähren sich rein nach dem Hungergefühl und halten ihre Körperkomposition mehr oder weniger auf einem Level (wobei diese sich mit begleitendem Training in Richtung eines besseren Muskel/Fett-Verhältnisses verändert). G-Flux beschreitet einen anderen Weg, es geht noch immer um das Gleichgewicht der Energiezufuhr und des Energieverbrauchs. Diese Werte stellen allerdings nicht länger eine Konstante dar. Ziel ist es, den Verbrauch durch viel Training zu erhöhen, die nötige Energiezufuhr folgt automatisch durch die angepasste Ernährung.

Wie funktioniert G-Flux?

Der höchste Punkt des Gleichgewichts des Energieflusses steht auf einer Stufe mit dem höchsten Stoffwechsel. Der Körper kann und muss durch G-Flux öfter, härter und länger trainiert werden. Dies ist erstmal positiv für das Muskelwachstum und die Nährstoffaufteilung, es fließen mehr Kalorien in den Aufbau der Muskeln und weniger in das Fettgewebe. Auf der anderen Seite wird mehr Nahrung zugeführt und somit auch mehr Vitamine und Mineralstoffe.
Trainingseinheiten von mehr als 45 Minuten an mehr als 3-4 Tagen die Woche, dazu aerobes Training; viele Sportler sehen hierbei eine Gefahr des Übertrainings. Diese Angst ist, unter richtiger Anwendung und langsamer Herangehensweise, unbegründet. Bei vielen Profiathleten ist mehrstündiges Training 2-3 mal täglich keine Seltenheit. Genau diese Sportler haben einen Kalorienverbrauch von bis zu 10.000 Kalorien pro Tag oder sogar mehr (Michael Phelps). Natürlich sind dies Ausnahmefälle und können nicht mit Hobbysportlern vergleichen werden.
Um das zentrale Nervensystem nicht zu überlasten ist eine langsame Anpassung des Trainings notwendig. Außerdem muss die Regenerationsfähigkeit der Muskeln gewährleistet sein. Es werden an verschiedenen Tagen unterschiedliche Muskelqualitäten trainiert. Ein möglicher Trainingsplan besteht aus Übungen zur Schnellkraft, Maximalkraft, Muskelausdauer, Kampfsport und Ausdauertraining. Durch diese wechselnden Aktivitäten ist ein hohes Trainingsvolumen bei gleichzeitiger Erholung möglich. Zur aktiven Regeneration dienen weitere, leichte, Aktivitäten wie Schwimmen, Yoga oder Dehnübungen.
Für den Aufbau von Muskelmasse bieten sich vermehrt Kraftübungen an, für den Fettabbau sollten mehr Cardio-Einheiten eingeplant werden.

Fazit

Athleten, die ihren Energiefluss auf einem hohen Niveau halten, trainieren nicht effizienter, dafür effektiver. Durch die fast durchgängigen Aktivitäten wird der Körper auf Sport getrimmt. Das Ergebnis ist ein durchtrainierter Körper sowie eine gesteigerte Gesundheit.


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